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05.11.2014 | Johannes Gienger

Werkstattbericht Tablet & Schule: Erfolgsfaktoren

Bild: Thomas Herbst/LMZ

Im Rahmen des LMZ-Projektes Tablet & Schule wird derzeit ein qualifiziertes technisches wie pädagogisches Unterstützungssystem für den Unterricht mit Tablets aufgebaut. Der Unterricht mit den Tablets am Schickhardt-Gymnasium in Stuttgart fand im Schuljahr 2013 / 14 zunächst meist im Fach Geschichte statt. Ziel war die Behebung der technischen Mängel (defekter Switch, falscher Treiber) und Einübung der Routine. Vor allem bei Optimierung der Abläufe (Holen der Tablets, Anschließen in Schließfächern, Rückmeldungen zu Problemen) war die Beteiligung der Schülerinnen und Schüler sehr wichtig, ebenso bei der informellen Betreuung der Mitschüler / -innen

 

Vorsichtig optimistisch kann man von einem beginnenden Regelbetrieb in mehreren Fächern sprechen. Das Projekt läuft mittlerweile seit Schuljahresbeginn 2014 / 15 in einer verkleinerten Klasse 10 (24 Schülerinnen und Schüler). Die Klasse arbeitet u. a. mit dem Programm OneNote (Einführung des Programms durch Schüler / -innen) und lädt die Arbeitsergebnisse auf Moodle hoch, wo sie von den Lehrkräften jederzeit kontrollierbar sind.

 

Die Motivation aller Beteiligten ist gut. Ganz entscheidend ist der Umstand, dass der Schulleiter die Tablets in seinem Unterricht einsetzt. Der Erfolg des Projekts wird sehr stark von der technischen Stabilität des Gesamtsystems abhängen.

OneNote im Unterricht

Zwei Schüler der am Projekt beteiligten Klasse 10 des Schickhardt-Gymnasiums in Stuttgart präsentieren, in welchen Fächern sie wie mit OneNote arbeiten. (Stand: November 2014)     

Lehrkräfte, Smartphone / Tablet, Werkstattbericht Tablet & Schule

P. Durst, 18.12.2014 um 20:42
Für mich ein erster Einblick in OneNote, jedoch erklärt sich für mich in diesem Video nicht, wo der Mehrwert im Unterricht bei Verwendung dieser Software liegen soll. Außer in moodle und vielleicht noch im Heft stehen die Infos in OneNote. Und dann? Worin liegt der Vorteil des Tableteinsatzes mit OneNote zum herkömmlichen PC? Tut mir leid, aber ich kann an diesem Beispiel keinen didaktischen oder methodischen Vorteil erkennen.
H. Harmann, 13.07.2015 um 10:14
Ich vermisse den ganz entscheidenden Punkt der Handschriftlichkeit. Im wesentlichen zeigt das Video wirklich - wie P.Durst in seinem Kommentar schon geschrieben hat - keinen wesentlichen Vorteil des Einsatzes von OneNote. Das Programm an sich muss im Umgang bei Lehrkräften und Schülern bekannt sein, damit es sich gewinnbringend nutzen lässt. Dann halte ich die Möglichkeit der handschriftlichen Eingabe - mit Surface Pro Tablets - für einen ganz wesentlichen Motivationsfaktor, denn erst so lässt sich das ganze Potential von OneNoter erahnen und ausschöpfen.
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