MediaCulture-Online Blog

08.04.2013 | Dr. Gudrun Marci-Boehncke

Medienbildung im Deutschunterricht

Bild: tillwe; Lizenz: CC BY-SA

Was heißt Medienbildung im Deutschunterricht?

Wie viel Medien gehören in den Deutschunterricht? Anders als beim Leitmedium Buch, dessen Relevanz niemand bezweifelt (unabhängig vom guten oder weniger guten Inhalt), gehen beim breiteren Medienbegriff die Gefühle hoch – auch in der Deutschdidaktik. Werden Medien dann doch thematisiert, scheint die Flut uferlos: Theater, Internet, Film, Hörspiel, Buch, Recherche, Kommunikation, Medienrecht, globalisierte Märkte, medienkonvergente Rezeption, Mediengeschichte, Produzent, Rezipient, Produkt, verschiedenste Geschichten, Sender, und und und – es hat jedoch wenig Sinn, diese Liste fortzusetzen. Denn in jeden Bereich des Lehr- oder Bildungsplanes – und zwar von Anfang an – passen Medien hinein. Medien sind kein Additum – Deutschunterricht ist immer medial. Man lernt mit Medien über Medien. Es gibt keinen Bereich des Deutschunterrichts, der nicht sinnvoll mit Medien gestaltet werden kann. Fast immer sogar mit digitalen Medien. Alle Themen und Geschichten, Lesen, Schreiben, Zuhören, Präsentieren – Reflexion über Sprache, Methodentraining – egal, welcher Lehr- und Bildungsplan: Medien in ganzer Breite gehören hinein.

Was versteht man unter „Texten und Medien“?

Die Arbeit mit „Texten und Medien“ wird im Deutschunterricht gefördert. Diese Reihung gilt es gleich eingangs auf ihre Logik zu hinterfragen. Was ist ein Text und was ist ein Medium? Der Mathematiker Harry Pross hat in den 1970er-Jahren die technische Dimension von Medien differenziert. Mit ihm unterscheiden wir primäre, sekundäre, tertiäre und inzwischen quartäre Medien. Sie differenzieren sich wesentlich über die Richtung, in der Technik zur Herstellung und Rezeption gebraucht wird. Unter primären Medien versteht Pross jene, für die keine Technik zur Produktion und Rezeption benötigt wird: Stimme, Mimik und Gestik. Bei sekundären Medien ist Technik auf der Seite der Produktion notwendig: Das gilt für ein Orchester ebenso wie für Bücher oder gemalte Bilder. Bei den tertiären Medien ist Technik bei Sender und Empfänger vorhanden: TV, Film, Radio, DVD, CD gehören dazu. Bei quartären Medien schließlich sind in Erweiterung der Terminologie von Pross die digitalen Medien gemeint, bei denen die Kommunikationsrichtung ganz flexibel ist und die Rollen zwischen Sender und Empfänger jederzeit wechseln können. Mit dem Web 2.0 hat jeder die Möglichkeit, alle zu erreichen und somit grundsätzlich die gleichen Bedingungen wie professionelle Sender. Mit dieser Terminologie kann man sich gerade in der Schule sehr schnell ein Bild davon machen, wie umfassend die eigene (technische) Medienbildung aussieht und wo man „blinde Flecken“ hat – Medien, die stiefmütterlich behandelt werden. Aber das ist nur die eine Seite. Der Schweizer Kommunikationswissenschaftler Heinz Bonfadelli geht weiter, integriert die technische Dimension von Pross, unterscheidet aber darüber hinaus noch die zeichentheoretische und die sozial-institutionelle Dimension. Alle Medien präsentieren Zeichen, die Bedeutung tragen. Da weist ein Film komplexere Strukturen auf als ein unbebildertes Buch, weil im Film mehrere Sprachsysteme benutzt werden: Bildersprache, Ton, ggf. Schrift und die Montage als eigene Form der Bedeutungsgenerierung durch die Assoziationsketten, die in der Aneinanderreihung der Bilder beim Publikum motiviert werden. Zur sozial-institutionellen Dimension zählt alles, was Medien überhaupt erst wirksam macht, vor allem ökonomisch, Unternehmen wie Facebook z.B. oder Zeitungsverlage, aber auch Berufsbilder wie Journalist und Arbeitsformen wie Telearbeit. All dies gehört zum Thema Medien.

 

Und was sind Texte? Unter einem Text versteht man vorrangig einen Schrifttext – also Kommunikation mittels eines sekundären Mediums. Andererseits ist mit Text auch eine Bedeutung gemeint, die medial über beliebige Trägermedien transportiert wird. Diese Bedeutung kann nun über unterschiedliche Zeichensysteme vermittelt werden, auch, aber nicht nur als Schrifttext. Kennt man das System, kann man sich der Bedeutung nähern.

 

So verstanden ist ein Teil des Medienbegriffs dem Textbegriff eigentlich inhärent: Text wird immer medial vermittelt – Medien stehen immer im Zusammenhang mit Texten, ob als Überträger, als Gestaltungswerkzeug oder Vertriebsinstitution. Das Medium bestimmt dabei die Botschaft durchaus mit – aber auch hier gilt: Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Nachrichten per Frühstückszeitung sind für den einen ein Ritual – der andere schaut auf dem Weg im Smartphone nach. Die junge Generation schließt und beendet Freundschaften via SMS – undenkbar für ältere Generationen. „The medium is the message“, hat der amerikanische Kommunikationstheoretiker Marshall McLuhan diesen Zusammenhang beschrieben. Die Begriffe Intermedialität und Intertextualität sind von den vorangehend geschilderten Begriffen und Zusammenhängen natürlich mit beeinflusst. Je nachdem, wie weit ich den Textbegriff und den Medienbegriff fasse, kann ich beide Begriffe weitgehend deckungsgleich verstehen – bei Intertextualität vielleicht etwas mehr in Richtung auf die Geschichte bezogen, die in unterschiedlichen Medien erscheint.

 

Diese umfassende Medienkombination, die auch ein medienübergreifendes Handeln ermöglicht – wie bei den meisten digitalen Hybridmedienplattformen - wird auch als Medienkonvergenz bezeichnet. Der amerikanische Medienforscher Henry Jenkins betont bei der Medienkonvergenz den Fluss der Botschaften durch unterschiedliche Medienplattformen und Geräte, die Kooperation zwischen unterschiedlichen Medienindustriezweigen und das Orientierungsverhalten des Medienpublikums, das überall hingehen kann auf der Suche nach der spezifischen und individuellen Form von Unterhaltung, die es haben will [1]. Der Begriff der Medienkonvergenz umfasst somit die Begriffe von Inter- und Intramedialiät ebenso wie Medienwechsel, Medienkombination und Medienverbund. Er bezieht Produktions-, Produkt- und Rezeptionsperspektive mit ein, ästhetische, sozial-institutionelle und technische Seiten. Konvergenz kann man somit auch generell als Blick über die Grenzen verstehen, der etwa auch Fächergrenzen oder Wissenschaftsdisziplinen in ihrer Überschreitung und Zusammenarbeit beschreibt.

Was ist die Rolle der Medien im Deutschunterricht?

Bild: pedrik, Lizenz: CC BY-NC-SA

In einem Fach, in dem es um die Auseinandersetzung mit Texten, Sprache und Geschichten geht, sind Medien die Grundlage. Sie sind Träger von Texten und Bedeutungen, sie sind Gestaltungsmittel und gesellschaftlicher Kontext, und sie umfassend zu nutzen bedarf der Vermittlung und Übung. Den Literaturunterricht auf rein ästhetische Fragestellungen zu reduzieren bedeutet, zentrale Kontexte für das Verständnis von Texten auszublenden. Im Sprachunterricht gehören Medien per se dazu, weil sich Sprache immer medial konkretisiert. Und Medien sind nur in kommunikativen Prozessen zu denken, denn nur wenn es Leser gibt, erhält eine Zeichenansammlung Gehalt. Daher muss im Deutschunterricht immer auch der Rezipient mitthematisiert werden. Sein Kontext ist relevant für das, was er mit dem Text macht, was er aus Texten an Bedeutung herauszieht. Daher ist die Annahme irrig, dass, wenn man „vom Text her“ dächte, man dies ungeachtet des Rezipienten täte – man nimmt dann nur „den Lehrenden“ als Rezipienten. Denn dann entscheidet ausschließlich dessen Kontext über das, was im Text erkannt werden kann.

 

Medien gehören also nicht nur auch in den Deutschunterricht – Deutschunterricht ist ohne Medien gar nicht möglich. Das soll aber nun nicht diejenigen entlasten, die sich auf die primären und sekundären, bestenfalls noch tertiären Medien beschränken und den Computer in die Freizeitwelt der Schülerinnen und Schüler definieren, und auch das Argument, es gäbe genug anderes, was wichtig ist, kommt aus einem anderen Medienzeitalter. Denn dies blendet aus, dass Medialität immer schon „ist“. Deutschunterricht ist Medienunterricht.

Was ist integrierte und was ist konvergente Medienbildung?

„Integrierte Medienbildung“ ist die Aufforderung zur konvergenten Medienbildung – gedacht von Jutta Wermke Ende der 1990er-Jahre, noch in einer Zeit, in der die digitalen Medien erst in den Kinderschuhen steckten. Die Betrachtung der unterschiedlichen Präsentationsformen von Texten – Print, Audio, Film und digital im Netz – macht aber noch keine integrierte Bildung aus: Hier geht es darum, diese Medien auch inhaltlich miteinander zu verbinden – die Unterschiede und Spezifika herauszuarbeiten, Gestaltung neben Kritik und Analyse zu setzen. Integrierte Medienbildung in Fortführung der Gedanken von Wermke wäre konvergente Medienbildung, die die Bereiche der Medienkompetenz miteinander verzahnt.

 

Auf wen man sich bei der Medienkompetenz konkret beruft – da sind die Geschmäcker verschieden. Dieter Baacke macht mit seiner Terminologie historisch den Anfang, Gerhard Tulodziecki hat seine Systematik weiter spezifiziert und schulisch profiliert. Norbert Groebens Modell [2] wird – vor allem bei Deutschlehrenden – gern als Erweiterung beider Ansätze verstanden.

 

Sein Modell berücksichtigt Genuss als Gratifikation und Anschlusskommunikation als Handlungsvariante zu Medien sowie die Kombination der Mediennutzung (also eigentlich mediale Konvergenz auf der Nutzungsebene). Das sind wichtige Kategorien im Hinblick darauf, dass Medien zur Identitätsbildung ganz entscheidend beitragen – gerade Kinder und Jugendliche orientieren sich an medialen Vorbildern und versuchen medial die für sie gerade in der Entwicklung relevanten Themen kommunikativ mit anderen, rezeptiv und gestaltend zu bearbeiten.

 

Jede Schule sollte diskutieren, mit welcher Systematik sie ihr Schulprofil oder Mediencurriculum am besten gestalten und begründen möchte. Wichtig ist vor allem, dass der Perspektivwechsel von der Angebots- oder Textseite auf die Nutzer-, Rezipienten- und Gestalterseite berücksichtigt wird, denn darin vor allem äußert sich Konvergenz: dass Medien heute keine Einbahnstraße mehr sind, sondern Partizipation ermöglichen und die Produzenten-Rezipienten-Rollen flexibel machen.

Wie und wo lässt sich Medienbildung in den Deutschunterricht einbinden?

Aus der Argumentation ergibt sich, dass es wenig Sinn hat, an dieser Stelle eine Tabelle mit konkreten Vorschlägen für den Medieneinsatz im Deutschunterricht zu entwerfen; viele Anregungen findet man in der Medienbildungsmatrix des LMZ. Es ergibt m. E. ebenso wenig Sinn, Altersempfehlungen für den richtigen Zeitpunkt medialer Arbeit zu geben. Studien haben gezeigt, dass bereits Kinder in der Kita mit vier Jahren zu 30 % den Computer zu nutzen in der Lage sind, zielgerichtet Internetadressen ansteuern und eigene Fotos bearbeiten können [3]. Deutschunterricht in der Schule sollte von Anfang an versuchen, eine einheitliche und breite Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern zu fördern. Dazu ist es wichtig, dass Lehrkräfte einen Überblick bekommen, was ihre Schülerinnen und Schüler können. Über altersentsprechende Medienvorlieben und -kompetenzen können sich Lehrkräfte am leichtesten über die KIM- oder JIM-Studie grob orientieren – für die konkreten Präferenzen empfiehlt sich immer die „kleine Empirie“ im Klassenraum. Recherche im ersten Schuljahr auf dem PC mit der Suchmaschine Blinde Kuh ist kein Problem, ebenso wenig kreative Film- und Bildbearbeitung. In erster Linie ist die Kompetenz der Lehrkraft entscheidend – was traut man sich zu? Die Schülerinnen und Schüler trauen sich alles zu! Und sie nutzen in ihrer Freizeit Medien in der ganzen Breite – eine kompensatorische ausschließliche Buchtext-Leseerziehung knüpft nicht an die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler an und bietet somit nur geringe Gratifikation, denn Lesen in Büchern bedient nur einen Lerntyp. Die Nutzung von PC und Film fördert und fordert andere Interessen und Kompetenzen, Lesen in Online-Medien wird ebenfalls anders wahrgenommen als Lesen in Büchern. Die Inhalte und der Komplexitätsgrad der Arbeiten wird altersentsprechend differenzieren – aber grundsätzlich ist sowohl im Bereich der sprachlichen als auch der literarischen Bildung ein breiter Medieneinsatz sinnvoll und pädagogisch wünschenswert. Und wenn die Lehrkraft es selbst nicht kann: Motivieren kann sie – ausführen können die Schüler auch allein. Wichtig ist für integrierte und konvergente Medienbildung, dass man vom Thema bzw. Inhalt her denkt. Die Lehrer und Lehrerinnen machen gerade keine Arbeit zur Schulung nur einer Kompetenz – sondern sie integrieren die Medienarbeit in die Themenarbeit.

  • Probieren Sie den Handy-Trailer zum gelesenen Kinder- / Jugendbuch.
  • Lassen Sie einen Blog statt eines Lesetagebuchs einrichten, ggf. mit elterlicher Unterstützung.
  • Bearbeiten Sie Ihre Themen Wiki-gestützt.
  • Erstellen Sie Umfragen – auch zur metakognitiven Reflexion innerhalb des Unterrichts –, die elektronisch ausgewertet und präsentiert werden.
  • Verwenden Sie eine E-Learning-Plattform zur Gruppenarbeit (evtl. auch im Austausch mit einer anderen Schulklasse im Nachbarort).
  • Schreiben und besprechen Sie Fanfiction.
  • Rekonstruieren Sie ökonomische Verflechtungen im Medienverbund zu einem konkret gelesenen Werk.
  • Analysieren Sie weltweite Rezensionen zu global vermarkteten Werken.

Alle Kompetenzbereiche der Lehr- und Bildungspläne (Sprechen und Zuhören, Schreiben, Lesen – Umgang mit Texten und Medien, Reflexion über Sprache, Methodenkenntnis und Anwendung) lassen sich medial konkretisieren. „Hörspiel“ muss keine eigene Einheit sein – der Ausgangspunkt können Märchen sein oder Radio-Werbung. In diesem Kontext wird dann auch ein Hörtext / Podcast / Werbeclip erstellt. Dass wir kaum Konkretisierungen in den derzeitigen Lehr- und Bildungsplänen für das Fach Deutsch haben, sollte als Chance, nicht als Begrenzung wahrgenommen werden. So können Lehrkräfte kreativ das je aktuelle Medienspektrum integrieren. Eine Festschreibung wäre gerade im Bereich der Medien fatal, weil hier die Entwicklung weit schneller voranschreitet, als die Bildungsplanentwicklung hinterher kommt. Deshalb sollte Medialität immer mitgedacht werden, aber nicht auf Einzelhandlungen beschränkt werden. Auch die beste Konkretisierungsabsicht wird immer der tatsächlichen Medienentwicklung hinterherhinken.

Wo gibt es Informationen, und was gilt es zu beachten?

Wichtig ist, sich als Lehrkraft über die aktuellen Entwicklungen zu informieren. Das geht über verschiedene Medien. Es gibt zentrale Grundlagenwerke: Eine neu erschienene Mediendidaktik Deutsch, das Taschenbuch des Deutschunterrichts und die diversen Bände der Jahrbücher der AG Medien im Deutschunterricht [siehe unten].

 

Ebenso gibt es Periodika, die die Medienbildung besonders thematisieren (zum Beispiel merz – medien + erziehung oder kjl&m), es gibt Portale im Netz oder Gruppen auf Facebook, die ebenfalls Informationen liefern. Die Bildungsserver von Land und Bund, die Medienzentren in Baden-Württemberg und anderen Bundesländern, das Symposion Deutschdidaktik und Verlage bieten Orientierung an. Gänzlich ist diese nicht mehr herstellbar. Man muss sich damit abfinden, dass keiner mehr „alles“ finden kann. Umso mehr kommt es darauf an, sich klar zu machen, was man will, und den selbstbewussten Blick nicht zu verlieren. Der Mut, auch mit eigenem Verstand Qualitätskriterien zu entwickeln, die für die Auswahl von Material für eine spezifische Klasse sinnvoll sind, ist nötig, um die Chancen der konvergenten Medienwelt adäquat wahrzunehmen. Kanonisierung war gestern – begründete aktuelle Auswahl bestimmt die Medienkompetenz von heute. Qualität kann man selbst verargumentieren, wenn man den Mut zur begründeten Kriterienbildung hat. Dabei muss man berücksichtigen, dass sich Bezüge zu den Lehr- und Bildungsplänen nicht automatisch ergeben – es ist Aufgabe der Lehrkräfte, diese herzustellen. Um einen Chat in den Unterricht zu integrieren – als Beispiel für kommunikatives Verhalten im Internet zu einem bestimmten Thema –, sind die alten Kriterien zur Medienbegutachtung unsinnig. Die Inhalte sind im Chat nicht didaktisch aufbereitet, sie orientieren sich auch nicht an gesicherten Erkenntnissen der Fachwissenschaften. Es ist Aufgabe des Lehrenden, an den Beispielen die Orientierung zu leisten und zu vermitteln.

 

Dieser Mut und solche Techniken sind wichtige Kompetenzen, die Lehrende brauchen für die Vermittlung von Medienbildung – auch im Fach Deutsch.

Zur Autorin:

Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke ist an der TU Dortmund am Institut für Deutsche Sprache und Literatur im Bereich Literaturwissenschaft tätig.

Bild: Jennifer Räpple

Hier finden Sie alle Informationen zum Bildungsplan 2016 und zur Umsetzung der Leitperspektive Medienbildung im Fach Deutsch in der Grundschule, der Sekundarstufe I und im Gymnasium.

Quellen

[1] Jenkins, Henry: Convergence Culture: Where Old and New Media Collide. New York / London 2006. [zurück]

[2] Groeben, Norbert: Dimensionen der Medienkompetenz: Deskriptive und normative Aspekte. In: Groeben, Norbert / Hurrelmann, Bettina (Hrsg.): Medienkompetenz. Voraussetzungen, Dimensionen, Funktionen. Weinheim / München 2002, S. 160-197. [zurück]

[3] Marci-Boehncke, Gudrun / Rath, Matthias: Kinder – Medien – Bildung. Medienkompetent zum Schulübergang. München 2013. [zurück]

Links

Zeitschrift merz

merz – medien + erziehung ist eine medienpädagogische Fachzeitschrift und behandelt ein breites Themenspektrum aus Forschung und Praxis der Medienpädagogik und verwandter Bereiche.

 

Zeitschrift kjl&m

kjl&m – forschung.schule.bibliothek wird von der AG Jugendliteratur und Medien (AJuM) der Bildungsgewerkschaft GEW herausgegeben; die Zeitschrift bietet Informationen und Anregungen für die professionelle Beschäftigung mit Kinder- und Jugendliteratur.

 

Landesbildungsserver Baden-Württemberg

Diese Plattform des Landes Baden-Württemberg im Bereich Schule wird vom Landesinstitut für Schulentwicklung (LS), Stuttgart, in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport betrieben und stellt pädagogische, didaktische und fachinhaltliche Materialien zur Verfügung.

 

Deutscher Bildungsserver

Dieser Meta-Server versteht sich als zentraler Wegweise zum Bildungssystem in Deutschland und verweist er auf Internet-Ressourcen, die u. a. von Bund und Ländern, der Europäischen Union, von Hochschulen, Schulen und anderen Bildungsinstitutionen bereitgestellt werden.

 

Medienzentren in Baden-Württemberg

57 Landes-, Kreis- und Stadtmedienzentren bieten in Baden-Württemberg Medien, Veranstaltungen und Dienstleistungen für die Bildungsarbeit an.

 

Landesbildstellen und Medienzentren in Deutschland

In der BRD gibt es rund 600 kommunale Kreis- und Stadtbildstellen sowie Medienzentren, die über den Deutschen Bildungsserver erschlossen werden können.

 

Symposion Deutschdidaktik

Dieser Verein veröffentlicht Informationen in seiner Zeitschrift, veranstaltet regelmäßig eine große Konferenz zum Thema und repräsentiert die Disziplin in der Bildungspolitik.

Literatur

Frederking, Volker / Krommer, Axel / Maiwald, Klaus: Mediendidaktik Deutsch. Berlin 2008.

 

Frederking, Volker / Huneke, Hans-Werner / Krommer, Axel / Meier, Christel (Hrsg.): Taschenbuch des Deutschunterrichts, Bd. 1: Sprach- und Mediendidaktik – Bd. 2: Literatur- und Mediendidaktik. Baltmannsweiler 2010.

 

Jonas, Hartmut / Frederking, Volker/ Josting, Petra (Hrsg.): Jahrbuch Medien im Deutschunterricht. München, seit 2002.

 

Deutsch, Lehrkräfte, Medienbildung

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