Virtual Reality im Museum? – Smepper testen

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Am 7. März 2018 besuchten vier Smepper in Begleitung von Birte Rosink (Projektkoordination SMEP am Landesmedienzentrum Baden-Württemberg) und Agnes Obenhuber (Landesmuseum Württemberg) die Storz Medienfabrik GmbH in Esslingen. Die Storz Medienfabrik GmbH arbeitet mit dem Landesmuseum zusammen, um eine Virtual Reality Station zum Thema Mittelalter zu errichten. Die Medienfabrik ist dafür zuständig, das Filmmaterial für die VR-Station zu drehen. Geplant ist, die VR-Station Ende 2018 im Landesmuseum in Betrieb zu nehmen. Ziel des Landesmuseums und der Medienfabrik ist, durch Virtual Reality ein Erlebnis im Mittelalter zu schaffen.

Genau aus diesem Grund haben die Smepper der Medienfabrik einen Besuch abgestattet, um die Ansätze mit dem Landesmuseum und der Medienfabrik zu diskutieren, zu kritisieren und Verbesserungsvorschläge zu machen. Die Meinung und die Ideen der Smepper waren hierbei stark erwünscht und gefragt. Unter anderem wurde gemeinsam diskutiert, ob die Reise ins Mittelalter eher der Unterhaltung dienen soll, oder ob die Nutzer/-innen befähigt werden sollen, interaktiv in der virtuellen Realität zu handeln.


Die Mitarbeiterinnen der Storz Medienfabrik GmbH und des Landesmuseums erklärten den Smeppern den geschichtlichen Hintergrund der Zeitreise. Aber auch die verwendete Technik, das Drehen von 360°-Videos und der Gebrauch von VR-Brillen wurden ihnen erläutert. Während dem Nachmittag konnten die Smepper dann in virtuelle Realitäten eintauchen, indem sie unterschiedliche Virtual Reality-Filme und -Anwendungen ausprobierten.


Anhand der verschiedenen Virtual Reality-Filme wurde den Smeppern die Problematik beim Drehen von 360°-Aufnahmen klar. Beispielsweise sieht man bei einer 360°-Aufnahme das Stativ der Kamera, welches man nach dem Dreh heraus retuschieren muss. Aufgrund dieser Schwierigkeiten arbeiten bisher nur wenige Akteure in der Museumsbranche mit Virtual Reality.


Nicht alle Smepper hatten zuvor schon einmal eine VR-Brille aufgehabt, aber nachdem uns erklärt wurde, dass schon 360°-Videos bereits als Teil von Virtual Reality angesehen werden können, war klar, dass die meisten schon Erfahrungen mit Virtual Reality gemacht haben.


Für die Smepper war es ein sehr interessanter Nachmittag mit vielen spannenden Erlebnissen in der Virtuellen Realität und die Mitarbeiterinnen der Storz Medienfabrik GmbH bekamen viele Anregungen durch die Smepper, konnten ihre Ansätze mit ihnen besprechen und die Meinung und die Verbesserungsvorschläge sowie Lob von Jugendlichen zum Thema Virtuelle Zeitreise erhalten. Nach der Reise in die virtuelle Realität waren sich alle Smepper und die Begleiterinnen einig, dass es eine gute Idee ist, Virtual Reality ins Museum zu bringen.

 

Sophia, Schüler-Medienmentorin am Gustav-Stresemann-Gymnasium Fellbach