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US-Ausstieg aus dem Klimaschutz

Das Übereinkommen von Paris ist eine Vereinbarung der 195 Mitgliedsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention mit dem Ziel des weltweiten Klimaschutzes. Wir haben dazu Medien für die Schule!

Die Einlösung eines Wahlkampfversprechens schien Donald Trump wichtiger zu sein als die klimatische Zukunft des Planeten. Dies dürfte einem Großteil seiner Wähler zugesagt haben, zumal auch viele von Trumps republikanischen Parteifreunden bezweifeln, dass ein von Menschen verursachter Klimawandel tatsächlich existiert. Bereits schon 2012 war Trump der Meinung, der globale Klimawandel finde nicht statt, sondern sei bloß eine chinesische Erfindung mit dem Ziel, die amerikanische Industrie in die Knie zu zwingen.

 

In einer ca. 30-minütigen Erklärung legte Donald Trump am 1. Juni 2017 im Rosengarten des Weißen Hauses dar, dass sich die USA aus dem „sehr unfairen“ Klimaabkommen zurückziehen werden, weil es ein Komplott gegen Amerika sei und es der Nation einen riesengroßen wirtschaftlichen Schaden beschere. Die USA kündigten zwar den Pariser Klimavertrag, blieben aber Mitglied der UNO Klimaverhandlungen.

 

Was bedeutet der Rückzug der USA für den weltweiten Klimaschutz? Auch wenn das Thema wissenschaftlich hochkomplex und Prognosen keineswegs eindeutig sind: Klimaforscher haben errechnet, dass sich Meere und Luft bereits in Kürze um weitere 0,3 Grad erwärmen könnten, wenn die vertraglich festgesetzten Ziele zur Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen nicht weiter verfolgt würden. Mit Sicherheit entstünden mehr Extremwetterlagen und der Meeresspiegel stiege weiter an.

 

Wer diese folgenschwere Entscheidung des amtierenden US Präsidenten im gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht besprechen und insbesondere die klimatischen Konsequenzen thematisieren möchte, findet in der folgenden Medienliste eine Reihe passender, für den Unterricht empfohlener Titel.

 

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06.06.2017