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Terrorangriff in London

Islamistisch motivierte Attentate mitten in Europa werfen viele Fragen auf. Für den Unterricht empfohlene Medien können die Auseinandersetzung mit dem Thema erleichtern.

Knapp zwei Wochen nach dem Attentat auf ein Pop-Konzert in Manchester wurde Großbritannien wiederholt zum Schauplatz einer Terrorattacke mit sieben Toten und mindestens 48 Verletzten. Am 3. Juni raste gegen 22.00 Uhr ein Lieferwagen in der Londoner City auf der belebten London Bridge in die Menschenmenge und erfasste mehrere Passanten; danach griffen die drei Attentäter am nahe gelegenen Borough Market wahllos mit Messern Fußgänger an und stachen auf sie ein. Ca. acht Minuten nach Eingang des ersten Hilferufs waren Polizisten vor Ort, die die Attentäter dann erschossen.

Londons Bürgermeister Sadiq Khan verurteilte die Angriffe auf das Schärfste und sprach von einer „gezielten und feigen Attacke". Premierministerin Theresa May sprach von einem „brutalen Terroranschlag" und rief die Briten dazu auf, als Gesellschaft geschlossen dem Extremismus den Kampf anzusagen. Am Abend des 4. Juni reklamierte der sogenannte „Islamische Staat" (Daesh) die Tat für sich.

 

Wird der Terror zur Routine? Die Häufung der Anschläge erzeugt bei vielen Menschen ein Klima stetiger Verunsicherung. „Wir werden wohl auf lange Zeit mit dem Terror leben müssen“, erklärte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) in seiner Reaktion auf den Anschlag von London. „Gewöhnen an ihn werden wir uns nicht.“

 

Um mit Schülerinnen und Schülern die weltweite Bedrohung durch extremistische Terrorangriffe und die Ursachen der Radikalisierung altersgerecht besprechen zu können, schlägt das LMZ eine Reihe von filmischen Dokumentationen vor, die von der Medienbegutachtung empfohlen wurden.

 

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06.06.2017